Unsere Leute
Madeline: Ihr Auszug war uns allen recht,
sie redete über viele ziehmlich schlecht.
Ein Babybauch war der Grund,
doch war sie sonst auch gesund?
Claudi: Viele können wir zu ihr nicht sagen,
da müssten wir sie erst mal fragen,
Als Haustiere hielt sie zwei Hummer,
111 war ihre Zimmernummer.
Kristin: Sie tanzte gerne auf dem Tisch,
man hat sie oft dabei erwischt.
Um keinen Spaß war sie verlegen,
bei ihrem Auszug waren alle dagegen.
Marco: Der unscheinbare haben wir gedacht,
nach dem Rauchen einer Tüte,
hat er uns ausgelacht.
Mit Buddi hat er sich oft verzogen,
warum wohl, nehmen die Drogen.
Sarah: Sarah zeigte gern ihren Po,
so manch einem machte das froh.
Auch sonst hatte sie nichts zu verbergen,
doch nur zu Hause wollte sie glücklich werden.
Franzi: Mit Schokolade an ihrer Seite,
suchte sie dann schnell das Weite.
Mit ihrer Gitarre spielte sie froh,
manchmal auch Stunden auf dem Klo.
Tina W.: Ziehmlich klein, doch sehr gewitzt,
sie oft eine der langsamen ist.
Das weiß jeder auch genau,
nur sie allein wird daraus nicht schlau.
Moni: Die kleine "graue" Maus,
kam selten aus ihrem Haus.
Wenn wir eins gelernt von ihr,
dann "stille Wasser sind tief, ...",
den Rest kennt ihr.
Linda: Sie ist ehrlich, lieb und korrekt,
ganz kurz, einfach perfekt.
Voll auf VW getrimmt,
sie oft das Ruder übernimmt.
Tina H.: Sie ist witzig, spaßig, charmant,
kam mal zu jedem angerannt.
Doch letztendlich blieb sie doch bei einem,
egal was alle anderen meinen.
Janna: Unsere Checker-Braut,
der man alles anvertraut.
Manchmal sehr extrawagant,
doch die neuste Musik wurde von ihr gebrannt.
Steffi: In WSW auf jede Party gerannt,
auch im Internat sehr bekannt.
Ob Wasser, Saft, Bier oder Wein,
bei Steffi haut alles rein.
Mandy: Auf die Klappe ist sie nicht gefallen,
durch Alkohol tut sie schnell lallen.
Für alle hat sie ein offenes Ohr,
schlägt oft prima Tipps vor.
Nine: Vieles hat sie im Internat durchgemacht,
auch die ein oder andere Nacht.
Gerne verbrachte man mit ihr Zeit,
gerne auch mal nur zu zweit.
Danny: Diskutuieren lang und breit,
kann er zu jeder Zeit.
Auch für Späße ist er zu haben,
nur seine Lache kann niemand ertragen.
Veith: Veith ist stolz auf WSW und die Füchse,
er fährt mit einer Honda-Büchse.
Bei den Mädels tat er Punkten,
doch leider tat es mit keiner funken.
Maddin: Neuste Handy's aller Art,
waren bei Maddin immer am Start.
Die Musik im Auto drehte er immer voll auf,
er dachte, da steh'n die Mädels drauf.
Toni: Auch >Anton< von allen genannt,
weil er am Anfang von allen verkannt.
Mit Hauptkomissar "Wuschel" an seiner Seite,
übte er "Kangafu" bis heute.
Danilo: Danilo Batista Borjas war uns zu viel,
der Spitzname >Buddy< hat mehr Stil.
Ist für sein kubanisches Temperament bekannt
und schlug oft wütend in die Wand.
....Und noch zu allen Bauarbeitern....
Die Bauarbeiter stinken,
wenn sie kamen, taten wir schnell winken.
Ihr Tag bestand aus ficken und saufen,
der ein oder andere tat sich auch oft "Gras" kaufen.
Sorben gab es auch genung,
allerdings waren sie nicht sehr klug.
Viele kamen aus NOL,
auch diese waren nicht besonders hell.
Beziehungstechnisch hatten sie es nicht drauf,
so nahm unser Schicksal seinen Lauf.
Oft konnten sie und zum Lachen bringen,
an manchen Abenden beim Singstar singen.
Am Ende waren sie also zu nichts zu gebrauchen,
höchstens um Kippen von ihnen zu schlauchen.
Einige werden uns trotzdem fehlen,
werden noch in vielen Jahren von ihnen erzählen.
....auch unsere Betreuer und Nachtwächter wollen wir
nicht vergessen, die sich tagtäglich haben den Arsch
breitgesessen....
Herr Jessinghaus:
Mit seinem "Gottes Haar" hat er uns beglückt,
wir halten ihn heut noch für verrückt.
Nach einem Jahr hat er und verlassen
und hat sich im Altersheim niedergelassen.
Herr Tirol:
Er sieht schlecht, hört schlecht und ist vergesslich,
seine Stimme, die ist gräßlich.
Für die Tschechen und die Polen,
tat er immer Essen holen.
Herr Keuchel:
Der liebste Betreuer überhaupt.
Warum?...Er hat uns viel erlaubt.
Oft wollte er in Ruhe seine Bücher lesen,
doch immer sind wir die nervigen gewesen.
Herr Rülicke:
Er machte sich oft hübsch und fein,
und schleimte sich bei den Mädels ein.
Nach Herr Jessinghaus war er der Leiter,
vielleicht bringt er die "Erziehung" weiter.
Herr Neumann und Herr Lehman:
Die beiden sind uns eher unbekannt, sie sind
nur am Morgen durch das Internat gerannt.
Herr Vetter:
Wir haben ihn Günther genannt,
er ist uns als Nachtwächter bekannt.
Er schlief auf dem Sofa in der Nacht,
es durfte niemand wissen, weil er hat es
heimlich macht.
Herr Haupt:
Matthias der war selten da,
doch wenn, dann riefen wir "hura".
Ob wir die Pille nehmen wollte er wissen,
das fanden wir an ihm beschissen.